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11. Juni 2020: Lynack schlägt Alarm: Land muss dringend Krisenhilfen für die Kultur verstärken

Landtagsabgeordnete Bernd Lynack (SPD) hat eine Erhöhung der Corona-Hilfen des Landes für die Kultur und insbesondere das Roemer- und Pelizaues-Museum angemahnt.
"Viele Kulturschaffende aber auch große Institutionen laufen bislang weitgehend unter dem Radar“, so Lynack am Mittwoch. Entsprechend gingen weite Teile der Kulturszene noch leer aus. „Viele stehen finanziell mit dem Rücken zur Wand und wenn man hier nicht gegensteuert, droht uns ein Kahlschlag in der niedersächsischen Kultur.“

Neben den freischaffenden Künstlerinnen und Künstlern hätten gerade auch die etablierten Einrichtungen enorme Probleme. Davon sei auch das Hildesheimer Roemer- und Pelizaeus-Museum betroffen.

„Das Land geht mit dem RPM ohnehin schon seit Jahren sehr stiefmütterlich um“, beklagt Lynack. Das setze sich nun in der Krisenhilfe fort. „Wenn es um Soziokultur, UNESCO-Welterbestätten oder die Bewerbung zur europäischen Kulturhauptstadt geht, wird Hildesheim gerne als Aushängeschild für das Land benutzt. Das steht aber in starkem Widerspruch zur Unterstützung des RPM als kultureller Leuchtturm der Region. Seit Jahren wird das Museum nicht institutionell gefördert und auch bei der Krisenhilfe wird gekrümelt statt geklotzt.“

Lynack betonte, dass es hier nicht um reine Hildesheimer Interessen ginge: „Landesweit stehen Kulturschaffende vor den gleichen Problemen. Das Land muss seine Krisenhilfen für die Kultur dringend erhöhen und ausweiten.“

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