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4. März 2020: Lynack fordert klares Zeichen: Hildesheim muss Geflüchtete von der türkischen Grenze aufnehmen

Der Chef der SPD-Ratsfraktion und Landtagsabgeordnete Bernd Lynack hat die Stadt Hildesheim zur Aufnahme von Geflüchteten aufgefordert:
„Die aktuellen Bilder von der türkisch-griechischen Grenze sind unerträglich. Die Not und die Verzweiflung dieser Menschen ist ein Hilfeschrei vor unserer Tür, den wir nicht ignorieren können.
Der Stadtrat hat sich mehrmals mit großer Mehrheit zur Verantwortung Hildesheims für Geflüchtete bekannt. Dem müssen nun Taten folgen.

Die Menschen müssen umgehend aus ihrer Not befreit werden und eine faire Chance auf ihr Menschenrecht Asyl bekommen. Das gilt vor allem für die Kinder und Jugendlichen, die teilweise ohne Begleitung unterwegs sind. Der Oberbürgermeister Dr. Ingo Meyer muss nun für Hildesheim die Bereitschaft zur Aufnahme von Geflüchteten erklären. Die Politik und insbesondere der Innenminister Horst Seehofer dürfen sich nun nicht wieder hinter formellen Hindernissen verstecken. Wir wollen auch als potenzielle europäische Kulturhauptstadt ein Beispiel für andere Kommunen in Deutschland und unsere europäischen Nachbarn sein. Wenn wir hier zusammenstehen, können wir diesen Menschen schnell und mühelos helfen, ganz im Sinne der viel beschworenen Europäischen Werte.“

Vorherige Meldung: Plenarsitzung 25.02.2020;TOP 4 - Gesetz zur Änderung des Niedersächsischen Kommunalverfassungsgesetzes und anderer Vorschriften Gesetzentwurf der Fraktion der FDP

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